Donnerstag, 13. Februar 2014

Erste Schritte in Uganda

Die tropische Luft von Uganda schlug mir bereits entgegen, als ich das Flugzeug verliess. Der Flughafen schien wie ausgestorben, im Vergleich zu Doha oder Genf. In der Schweiz war mir gesagt worden, ich bräuchte ein Weiterflug- oder Retourticket, ansonsten könnte man mir verweigern, mich ins Land zu lassen.

Dies stellte sich aber als falsch heraus, die Leute am Flughafen von Entebbe interessierten sich überhaupt nicht dafür und es dauerte nicht lange, dann hatte ich mein Gepäck gefasst. Der Morgen dämmerte, als ich das Flughafengebäude verliess. Draussen stand schon ein nett lächelnder Mann, der mir ein Schild mit meinem Namen entgegenhielt.

Wir begrüssten uns und er führte mich zu seinem Toyota. Wir fuhren von Entebbe nach Kampala, was ca. eine Stunde dauerte (je nach Verkehrslage könne das auch viel länger dauern, erklärte er mir). Auf dieser ersten Fahrt wurde mir bewusst, das ich mich nun an einem komplett anderen Ort befinde. Alles war etwas dreckig, staubig und heruntergekommen, zumindest im Vergleich zum europäischen Standard.

Ich sah viele Hütten aus Wellblech, einige waren sogar aus Lehm gebaut worden. Es gab viele Verkaufsstände, wo allerlei Waren angeboten wurden. Die Strasse hatte gar nicht so grosse Löcher, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber wahrscheinlich war dies eine der besseren. Die Verkehrsregeln hier unterscheiden sich deutlich von den uns gewohnten. Allein auf der Fahrt von Entebbe nach Kampala hatte ich ein paar Mal richtig Schiss, das es gleich krachen würde. Da fehlten teilweise echt nur noch Zentimeter bzw. Milimeter, aber mein Fahrer schien alles im Griff zu haben.

Er erklärte mir, es gäbe hier viele Unfälle, in die vor allem die berüchtigten Motorradfahrer (genannt Boda Bodas, aber dazu später mehr) immer wieder verwickelt seien. Der Fahrer brachte mich zu Mark, dem Sohn von Justine, die ich vor meiner Abreise schon per Skypekonversation etwas kennengelernt hatte. Mit Mark fuhr ich dann zu meinem Appartment in Ntinda, einem gehobeneren Stadtteil von Kampala. Dort angekommen, schlief ich erstmal bis zum Mittag, weil der Schlaf im Flugzeug doch nicht so erholsam gewesen war.

1 Kommentar:

  1. Welcome in the new live and all the best, enjoy every single minute.....Btw melde dich via Mail, so dass ich dir Post aus der alten Welt weiterleiten kann? Gruss Flavia

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